Halli Hallo und guten Abend, liebe Gemeinde!
Da bin ich wieder. :hierhier: Okay, genau genommen bin ich nun schon fast eine Woche wieder daheim. Ich schäme mich so, dass ich nich vorher schon geschrieben habe. :rotwerd:
Aber nun, wie versprochen, folgt ein (hoffentlich) ausführlicher Urlaubsbericht..:
Am Samstag morgen ( 8. August ) sind wir gegen viertel nach 9 Richtung Kiel losgefahren.. Nach 2 kurzen Staus sind wir dann 6 Stunden später auch dort (vollkommen heil) angekommen. Die Suche nach einem Parkplatz in der Nähe des Hotels erwies sich allerdings nicht ganz so einfach, da an diesem Tag das Abschiedsspiel von Stefan Lövgren vom THW Kiel stattfand. Und da Kiel nun einmal eine Handball-Hochburg ist ( und sich unser Hotel in der Nähe der Sparkassen-Arena befand), blieb uns dann doch nichts anderes übrig, als im Parkhaus eines Einkaufszentrums zu parken, und unsere Koffer zum Hotel zu schleifen.
Dort angekommen und eingecheckt wurde uns erst mal richtig schlecht. Wir mussten unsere Koffer (die für 10 Tage Urlaub gepackt waren – gefühlte 30 Kilo ), in den 3. Stock tragen – ohne Aufzug durch ein enges Treppenhaus.. Und das alles für eine einzige Nacht, die wir dort verbringen wollten. Aber gut, was bleibt einem anderes übrig? Nach einer kurzen Verschnaufpause im Zimmer ging es dann aber ab in die “Innenstadt”.. Erstmal gemütlich durchs Einkaufszentrum geschlendert, dann mal runter an den Hafen.. Dort haben wir auch ein super leckeres Restaurant gefunden – Das Vapiano.. Ist wohl eine Kette, aber wirklich verdammt lecker.. Abends waren wir dann noch nen leckeren Cocktail trinken, und sind dann auch schon heim.. 600 km hinterlassen eben doch Spuren.
Am nächsten Tag haben wir dann gleich nach dem Frühstück auch schon wieder ausgecheckt.. Schließlich wollten wir ja eigentlich eine alte Bekannte aus der Realschule besuchen. Da sie allerdings noch nicht daheim war, beschlossen wir, nochmal an den Strand zu fahren. Uns erschien Laboe dafür der richtige Ort. Nachdem wir uns dann also im Auto (!!) umgezogen hatten, liefen wir voller Vorfreude ca 600 m zum Strand.. Und was stand dann da? Ein Automat, der eine Strandbenutzungsgebühr verlangte.. Wo gibts denn bitte sowas? Also, es nützt ja alles nichts, nochmal zum Auto, Geld geholt und wieder zurück. Endlich den Zutritt zum Strand, schon das Nächste.. Der Strand war nicht unbedingt der Sauberste, und Möwen machten sich, während man im Wasser ist, an den Sachen zu schaffen.. Da traut man sich fast gar nich mehr ins Wasser, aus Angst um den Autoschlüssel..
Nachdem wir dort dann, mehr oder weniger begeistert, den Vormittag verbracht haben, machten wir uns gegen Mittag dann endlich auf zu unserer Freundin. Diese wohnt in dem tollen Örtchen Probsteierhagen, in einer kleinen, aber feinen 1-Zimmer Wohnung. Dort angekommen entschlossen wir auch gleich, uns wieder ab an die Ostsee zu machen.. Da die Touri-Strände immer so extrem überfüllt sind, beschlossen wir, an den Surferstrand zu gehen. Dieser befindet sich in Brasilien – Ja, in Brasilien. Das is kein Scherz, sondern ein Ort, wie ihr auf der Karte sehen könnt. Direkt nebenan ist Kalifornien – auch sehr schön.
Tjaa, Montags musste Lisa schon wieder arbeiten und wir sind nochmal an den Strand – diesmal allerdings nur zum Entlanglaufen ( in der Nacht zuvor hatte es gewittert und somit war das Wasser viiieel zu kalt.). An diesem Tag merkte ich auch schon richtig schön meinen am vorigen Tag zugezogenen Sonnenbrand., Ein Traum.
Dienstags hieß es dann schon wieder Abschied nehmen und auf nach Hamburg. Nachdem wir unsere Koffer in die Unterkunft gebracht hatten, fuhren wir zu den Landungsbrücken (Hamburger Hafen), um dort ein bissl entlang zu schlendern und später zum Dom zu laufen. Danach sind wir zu Maredo essen gegangen. Da die Reeperbahn direkt daneben lag, sind wir diese natürlich auch noch einmal entlang gelaufen und haben uns im Herzblut noch nen Cocktail genehmigt.
Mittwochs haben wir uns gegen Mittag zum Planetarium aufgemacht, um uns dort den Film “Kosmische Kollisionen” anzusehen – war echt interessant.. Abends haben wir dann schön gekocht und ganz weibertypisch Pro7 geschaut.
Am Donnerstag haben wir eine Fleetfahrt durch Hamburgs Hafen, die Speicherstadt, sowie durch die Elbe gemacht. Abends sind wir dann zum Theater “Neue Flora” gefahren, um uns das Musical “Tarzan” anzuschauen. Ein wirklich wahnsinnig tolles Musical, was super umgesetzt wurde.
Freitags haben wir das Hamburg Dungeon besucht – mehr oder weniger ein Gruselhaus, welches die Geschichte Hamburgs erzählt. Vom großen Brand im Jahre 1842 über die Sturmflut 1962 bis hin zur Piraterie und der Hinrichtung Störtebekers und der Geschichte des Klabautermanns, welche einen Recht lustigen Einblick in verschiedene Zeitepochen Hamburgs gewährt. Danach waren wir im Meßmer Momentum, einem Teehaus, in dem man wirklich super abschalten kann. Danach haben wir uns nochmal auf den Weg zum Dom gemacht und von dort aus mal wieder ins Herzblut, leckeres Essen und noch leckerere Cocktails genießen.
Am Samstag haben wir uns aufgemacht zu Hagenbeck´s Tierpark. Ein wirklich riesiger Tierpark, in dem man sich gut und gerne auch verlaufen kann. Alles in allem trotzdem echt schön, vor allem das Tropenaquarium mit seinen besonderen Tieren wie zum Beispiel Haien. Sieht man eben nicht überall. Abends ging es dann mit Verena (bei der wir übernachtet haben) ab ins Schanzenviertel, lecker essen und danach noch Richtung Reeperbahn in eine kleine Bar.
Tjoa, und am Sonntag hieß es dann schon wieder Sachen packen für die Heimreise. Und gegen 21 Uhr 30 hieß es dann schon wieder “Hallo Zuhause”..
Alles in allem war es echt ein toller Urlaub, ich habe viel gesehen, und vor allem tolle, neue Ort kennen gelernt.
Alle Bilder vom Urlaub findet ihr übrigens hier.
Übrigens ging es von Dienstag auf Mittwoch noch in den Europa-Park. Das war auch echt super.. Ich habe mich richtig in die neue Achterbahn “Blue Fire” verliebt. Echt weiter zu empfehlen.

Da wurde ja wirklich alles mitgenommen, was Hamburg so zauberhaft macht. Eigentlich könnte man ja auch schon einen ganzen Urlaub nur mit dem Hafen füllen. So viele tolle neue Attraktionen wie da in den letzten Jahren entstanden sind, kann ich mich immer kaum von diesem Areal lösen.